Young Hunters Trophy Vol. 2
VII. Internationales Treffen der Jungen Jäger in Belgien
– 80 Junge Jäger aus 3 Ländern sprechen eine Sprache –
Die Sonne strahlte vom Himmel, als wenn sie bestellt wurde. Die Organisation unserer belgischen Freunde war perfekt, als wenn man es geahnt hätte. Die Stimmung war gespannt, man konnte es kaum erwarten. Das 6. internationale Treffen stand in den Startlöchern. Ca. 80 Junge Jäger aus den Niederlanden, aus Belgien, aus NRW und zum ersten Mal Junge Jäger aus Bayern trafen sich am 30.08.2008 im wunderschönen Dessel/Belgien nahe der niederländischen Grenze.

Die Jungen Jäger wurden von Herrn Jef Schryvers, Präsident des Flämischen Jagdverbandes „Hubertus Vereniging Vlaanderen“, in zwei Sprachen begrüßt: „Heute sind wir hier gleichgesinnt zusammen; wir können Erfahrungen auswechseln, Kontakte herstellen und schließlich erfahren, dass Jäger sein in der ganze Welt dasselbe bedeutet: ALLE JÄGER SPRECHEN DIESELBE SPRACHE !! Über die nationale Grenze hin, über die ganze Welt….“ Er lobte die internationale Arbeit der Jungen Jäger und bedankte sich bei der hervorragenden Organisation der belgischen „Junior Jagers“. Bei einer sehr gemütlichen und familiären Atmosphäre fühlten sich die Gastnationen sehr wohl und herzlich aufgenommen, sodass die Young Hunters Trophy Vol. II nur ein voller Erfolg werden konnte.

Nachdem die Gruppen aufgeteilt wurden - natürlich international gemischt – konnten diese in einem ca. 2 km² großen Terrain einen Parcours bestreiten und an verschiedenen Stationen so viele Punkte sammeln wie möglich. Unter den Stationen gab es ein Mountainbike-Parcours, einen Luftgewehrschießstand und einen Bogenschießstand. Aber die Teilnehmer mussten auch Aale fangen, Brutkästen bauen, Entfernungen schätzen und einen jagdlichen Fragebogen beantworten. Der Höhepunkt der Trophy war aber das Tauziehen, spätestens hier hatte sich jegliche Scheu verabschiedet, denn bei niemandem blieben die Lachmuskeln verschont. Die Gruppen konnten die Aufgaben nur lösen, wenn auch ein guter Teamgeist herrschte, was sich aber nicht als Problem darstellte, da „alle Jäger eine Sprache sprachen“.

Die Siegerehrung wurde von allen vertretenden Nationen gemeinsam mit Jagdhornsignalen begleitet. Jeder freute sich über seine Platzierung, auch wenn es der letzte Platz war, der olympische Gedanke zählte. Nachdem jeder ein Präsent erhalten hatte begann das Schüsseltreiben. Bei klarem Sonnenuntergang, weniger jagdlichen Musik und gemütlichem Beisammensein ließ jeder den Tag Revue passieren, viele Jungen Jäger tauschten Ihre „internationalen“ Erfahrungen aus und man merkte schnell, dass das internationale Flair jeden begeistert hat.

Wieder einmal hat sich bestätigt, dass das Internationale Treffen der Jungen Jäger ein voller Erfolg war und jeder der Teilnehmer der diese Zeilen ließt, wird mit Freuden an nächstes Jahr denken, wenn uns unsere Freunde aus den Niederlanden begrüßen werden.